Tag Archives: Rechenschwäche

Lernforschung

Verpasste Chancen – Wenn Zahlen zur Hürde werden

Mathematik endet nicht am Schultor. Nicht oder nicht ausreichend rechnen zu können führt bei Erwachsenen vielfach dazu, dass sie keinen begabungsgerechten Bildungsabschluss erreichen, und das bedeutet eine lebenslange verpasste Chance. (Lukow 2016, S. 38) Hans-Joachim Lukow ist Leiter des Arbeitskreises „Rechenschwäche/Dyskalkulie“ im Rahmen des Zentrums für angewandte Lernforschung. Der Arbeitskreis setzt sich für den Ausbau einer (weiterlesen)

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Tage der Mathematik vom 01.11.-16.11.2016

Die Duden Institute für Lerntherapie veranstalten vom 1.11.-16.11.2016 die Tage der Mathematik – eine bundesweite Aktion, die die Sensibilität für Kinder mit besonderen Problemen beim Rechnen erhöhen soll. Hier im Blog sind in den letzten Wochen entsprechend schon einige Beiträge zum Thema Rechnen und Rechenschwierigkeiten erschienen. Die Mitte dieses Jahres veröffentlichte PuLs-Studie der Duden Institute (weiterlesen)

Rechenspiele auf LegaKids: Onkel Lurs' Dosenwerfen

Wer spielt, kann auch rechnen – Rechenspiele auf LegaKids

Die Erfassung des Zahlenraums und die Grundrechenarten – Dividieren, Multiplizieren, Addieren und Subtrahieren – bereiten vielen Kindern (nicht nur in der Grundschule) Probleme. Die Rechenspiele auf LegaKids kann man vier verschiedenen Spieltypen zuordnen. Diese befassen sich mit unterschiedlichen mathematischen Bereichen. Beim Spielen muss man oft abzählen, zusammenzählen, schätzen, etwas überspringen, verteilen, ordnen – eben ganz (weiterlesen)

Fünf raffinierte Mathe-Kartenspiele vom Mildenberger Verlag

Spielerisch rechnen: fünf raffinierte Mathe-Kartenspiele

Wie macht Mathe-Üben Freude? Spielerisch natürlich! Daher sind Mathe-Kartenspiele ein unverzichtbares Werkzeug beim Einüben des Kopfrechnens sowie der Anwendung von vorteilhaften Rechenstrategien. Viele Kinder tun sich mit der Zahlzerlegung im Zehnerbereich, dem Zehnerübergang und dem Beherrschen des Einmaleins schwer. Übrigens oft auch Kinder in höheren Klassen! Die fünf Mathe-Kartenspiele des Mildenberger Verlags eigenen sich für (weiterlesen)

Symptomfragebogen Rechenschwäche

Symptomfragebogen zu Rechenschwierigkeiten

Wann und wie kann man erkennen, dass ein Kind Rechenschwierigkeiten entwickelt (hat)? Und wie wichtig ist das überhaupt? Manch ein Erwachsener kokettiert doch recht gern damit, dass es bei ihm/ihr in der Schulzeit mit Mathe nie recht klappen wollte. Nicht so gut rechnen können erscheint vielen Menschen im Vergleich zum nicht gut Lesen- und Schreiben-Können (weiterlesen)

Lurs mit Ärger und Streit

Lernschwierigkeiten in Mathematik: Ursachen und Förderkonzepte im wissenschaftlichen Diskurs

Um Lernschwierigkeiten in Mathematik zu beschreiben, werden in der Fachwelt viele verschiedene Begrifflichkeiten verwendet. Die einen reden von Rechenschwäche oder -störung, andere von Dyskalkulie und wieder andere benutzen den Begriff der Rechenschwierigkeiten. Doch welche wissenschaftlichen Standpunkte verbergen sich hinter den verschiedenen Termini? Das Staatsinstitut für Qualität und Bildungsforschung (ISB) in München stellt zu diesem Thema auf (weiterlesen)

Schulangst

Die PuLs-Studie der Duden-Institute zu psychosozialen Belastungen und Lernschwierigkeiten

Dr. Astrid Schröder und Dr. Lorenz Huck von den Duden-Instituten für Lerntherapie untersuchten in der vor Kurzem erschienenen PuLs-Studie (Teil I) den Zusammenhang von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten bzw. Rechenschwäche und somatoformen Störungen sowie weiteren Formen psychosozialer Belastungen (Internalisierendes Problemverhalten, Probleme im Zusammenhang mit Aufmerksamkeitssteuerung, Hyperaktivität und Impulsivität, Mobbing, Probleme der sozialen Integration sowie Schulvermeidung). Fachvokabular Somatoforme Störungen (weiterlesen)

Schüttelbox

Die Schüttelbox – Hilfe für Kinder

Der Zahlzerlegung Rechnung tragen: Das Schüttelbox-Programm des Osnabrücker Zentrums für mathematisches Lernen – Hilfestellung für Kinder mit Schwierigkeiten im Rechnen und deren Lehr- und Förderkräfte Beim Aufbau des Zahlenraums bis zehn ist die genaue Kenntnis darüber, wie man Zahlen zerlegen kann, von elementarer Bedeutung. Sie erleichtert den Zehnerübergang vorwärts und rückwärts und ist auch notwendig (weiterlesen)

Prof Meyerhöfer

Legasthenie? Dyskalkulie? Nicht der Kopf der Kinder ist das Problem!

Unbeirrt von wissenschaftlich fundierten Argumenten wird weiter behauptet, Legasthenie und Dyskalkulie seien eine Störung oder Krankheit. Kinder haben oft Schwierigkeiten mit dem Lesen und Rechnen, ja, aber müssen sie deshalb gleich gestört sein? Grundlage für die irrige „Krankheits-Annahme“ bilden immer die Durchschnittswerte z.B. der Leseleistung wie des sogenannten IQ-Wertes. Letztlich wird dadurch die Willkürlichkeit der (weiterlesen)

Qualifikation und Fortbildung von Lehrkräften zu Alphabetisierung und Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS, Legasthenie)